Franz Schubert                  Konservatorium-Wien               seit 1867

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Klassische Musik Diplom

Erste Jahrgang

 

Satzlehre I

Instrumentenkunde I

Instrumentenkunde II

Akustik

Gehörblidung I

Chorgesang I

Musikalisches Praktikum I (Leichtes Partiturspiel)

Kamermusik I

Lehrpraxis I (Hospitation und Methodik im zentr.Künstl.Fach) - Block

Musikgesichte I 

Musikgesichte II

Solfegio/ Blatlessen

Rhythmisches Training I

Kulturkunde für Nichtmaturanten

Musikalisches Früherziehung (Theorie Praxis)

Iatalienisch I (für Sänger)

Zweite Jahrgang

 

Satzlehre II

Formenlehre und Strukturanalyse I

Gehörbildung II

Rythmisches Training II

Chorgesang II

Musikalisches Praktikum II (Partiturspiel, Chordirigieren)

Kamermusik II

Lehrpraxis II (Hospitation und Methodik im zentr.Künstl.Fach) - Block

Musikgesichte III 

Musikgesichte IV

Orchester I

Musikpädagogik I

Iatalienisch II (für Sänger)

Dritte Jahrgang

 

Kontrapunkt

Formenlehre und Strukturanalyse II

Musikalisches Praktikum II (Partiturspiel, Chordirigieren)

Kamermusik III

Lehrpraxis III (Allg. Methodik und Didaktik im zentr.Künstl.Fach) - Block

Orchester II

Musikpädagogik II

Ensemble für Blechbläser

Einführung in die Moderne

Vierte Jahrgang

Geschichte des Jazz - 14 tätig

Orchester III

Methodik und Didaktik des Zentralen Künslerischen Faches - Block

Methodik und Didaktik des Schwerpunktstudiums - Block

Musikpädagogik III

Berufsinformationen für Musiker - Block

Korrepetition im eigenen Hauptfach

                                                                   10. Lehrpläne der Ergänzungsfächer:

                                                                           Kompositionspraktikum I:

 

(nur für Kompositionsstudenten)Praktische Anwendung des in Satzlehre I durchgenommenen Lehrstoffes. Einfache Liedsätze, kleine Klavier-stücke, Instrumentaletüden, einfache Chorsätze.

 

                                                                          Kompositionspraktikum II

 

Die in Satzlehre II erlernten Fertigkeiten und Kenntnisse sind praktisch anzuwenden. Dabei sind etwas
schwierigere Liedsätze, etwas größere Klavierkompositionen (z.B. Fantasien, Impromtus u. ä. mehr nach Vor-
bildern eigenständig zu schreiben. Weiters sind etwas schwierigere Chorsätze zu schreiben. Anleitung zu eigener
Improvisation.
 

                                                                         Kompositionspraktikum III


Anwendung kontrapunktischer Satztechniken in Verbindung mit dem bisher im homophonen Satz erlernten
Fertigkeiten. Komponieren von Inventionen, Kanons, kleineren kontrapunktischen Chor- und Instrumental-sätzen.
Ad libitum: Erlernen dieser Satztechniken im Bereich der Klangreihenkompositionstheorie oder jener von P.
Hindemith.
 

                                                                        Kompositionspraktikum IV:


Anwendung der in Kontrapunkt I und II sowie im homophonen Satz erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten.
Komposition von schwierigeren Chorsätzen in kontrapunktischer Weise, vierstimmiger Kanon, dreistimmige
Invention, Fuge, kontrapunktische Variationsformen und Ketten-Imitationstechniken. Schreiben einer Sonatine. Ad
libitum: Anwendung der Klangreihenkompositionstheorie oder der Theorie P. Hindemiths.

 

                                                       Methodik des Wissenschaftlichen Arbeitens:

 

Einweisung in die Arbeitstechniken von wissenschaftlichen Arbeiten im Universitätsniveau, Anregungen für eine
Anwendung des erlernten Stoffes in einer kleineren schriftlichen Arbeit über ein musiktheoretisches Problem.
Urheberrecht.


                                                           Generalbaßspiel und Improvisation:

Erlernen des Generalbaßspieles an Hand vom Lehrbuch Grabners oder anderer. Anleitung zur freien Improvi-
sation an Hand von Generalbaßspiel-Übungen. „Freitag“-Improvisation über ein gegebenes Motiv oder Thema.
Improvisation über eine vorgegebene Klangabfolge.


                                                             Einführung in die Moderne:

Historische und musiktheoretische Hintergründe für die Entstehung der „Moderne“. Tonalitätsproblem, Konsonanz-
Dissonanzproblem, moderne Kompositionstheorien (Hauer, Schönberg, Hindemith, Klangreihen-theorie, serielle
Theorie, Aleatorik, elektronische Musik u.a.m.) – Literatur: Friedrich Herzfeld „Musica nova“ und Martin Vogel,
Schönberg sowie Schönberg und die Folgen, Neumann, die Klangreihenkompositionslehre von Othmar Steinbauer
u.a.)
 

                                                            Kompositionspraktikum V:


Vertiefung der im Hauptstudium erlernten Kompositionstechniken. Dies kann im Bereich der Harmonielehre und
des Kontrapunktes im Sinne der traditionellen Theorie erfolgen, aber auch im Bereich der modernen
Kompositionstheorien. Es sind jedoch alle drei Zwölfton-Kompositionstheorien zumindest zu erläutern und auch
praktisch auszuprobieren. Verfertigen einer Suite, einer großen Sonate oder einer Kammermusik-Komposition,
weiters ein größeres Chorwerk.

                                                         Orchesterinstrument I und II:

Der Kompositionsstudent hat pro Semester je ein Instrument (Streich- Holzblas- Blechblas- und ein
Schlaginstrument) zu belegen, um dessen Grundlagen und die wichtigsten Spielprobleme zu erlernen. (Erstreckt
sich auf die Jahrgänge V und VI)
 

                                                          Instrumentationslehre I:


Der Unterricht erfolgt nach der Instrumentationslehre von Berlioz-Strauss und neueren Lehrwerken. Im Bereich
dieser Ausbildung sind vom Streichquartett bis Streichorchester sowie für Holzbläser allein und in Kombination mit
Streichinstrumenten die Satztechniken zu erarbeiten.
 

                                                             Improvisation I:


Es sind Spieltechniken am Klavier für eine freie Improvisation zu erarbeiten, wobei vorerst von der traditionellen
Satzlehre ausgegangen wird. Es können aber auch moderne Satztechniken verwendet werden.

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                                                               Partiturspiel I:


An Hand von Kammermusikpartituren ist das Spiel von leichten Streichtrios und Quartetten sowie von
Bläserkammermusiksätzen zu erlernen.
 

                                                      Kompositionspraktikum VI:

 

Erarbeitung von Kompositionen mit großer Form. Befassung mit der Theorie P. Hindemiths. Erwerb der Kennt-
nisse im Bereich der Avandtgarde-Satztechniken. Anfertigung einer Fugenexposition vierstimmig und einer
Engführung.
Unterweisung im Tonsatz (Hindemith):
An Hand des Lehrbuches von P. Hindemith ist dessen Überlegung zur Satztechnik in eigenständigen Versuchen
umzusetzen. Dies geschieht in kleineren Kompositionsformen.
 

                                                                Partiturspiel II:

 

Es sind schwierige Partituren mit transponierenden Instrumenten im Bereich Holz- und Blechbläser
durchzunehmen. Z. B. 7. Symphonie Beethovens.
Zwölftontheorie Schönberg und Avandtgarde:
Es sind diesbezügliche Kompositionstechniken kennen zu lernen und zu versuchen diese anzuwenden.
 

                                                    ALLGEMEINE MUSIKLEHRE:

 

Musikalische Grundbegriffe der Notenschrift, der verschiedenen Notenschlüssel (Violinschlüssel, Baß-schlüssel, C-
Schlüssel), der Taktarten, alle italienischen Bezeichnungen, die im bereich der Musik verwendet werden. Aufbau
der Tonleitern (Dur, Molltonarten, Kirchentonleitern, Pentatonik, Ganztonleitern, chromatische Tonleiter),
Vorzeichen, Quintenzirkel, Intervalle, Verzierungslehre, einfache Kadenzformen, einfache Melodiebildung, einfache
diatonische Modulation. - Lehrbuch: W. Bloch oder andere.
 

                                                                  AKUSTIK:


Akustische Besonderheiten der Instrumentenbautechnik; moderne elektronische Instrumente. Lehrwerk: Brüderlin:
Akustik für Musiker. (Magnetophon, Mikrophon - Bauprinzipien und Anwendungsmöglichkeiten. Schallplatte, CD,
computergestützte Musikaufzeichnungs-Technik
 

                                                            CHORGESANG I:

 

Leichte Chorliteratur der Wiener Klassik bzw. Vorklassik und aus dem Bereich der Volksmusik. Einfache
Stimmbildungsübungen.
 

                                                          CHORGESANG II u. III:

 

Schwierigere Chorsätze aus der Frühromantik, des Barock und der Renaissance. Leichte moderne Chorliteratur.
 

                                                  EINFÜHRUNG IN DIE MODERNE:

 

Historische und musiktheoretische Hintergründe für die Entstehung der „Moderne“. Tonalitätsproblem, Konsonanz-
Dissonanzproblem, moderne Kompositionstheorien (Hauer, Schönberg, Hindemith, Klangreihentheorie, serielle
Theorie, Aleatorik, elektronische Musik u.a.m.) – Literatur: Friedrich Herzfeld „Musica nova“ und Martin Vogel,
Schönberg sowie Schönberg und die Folgen, Neumann, die Klangreihenkompositionslehre von Othmar Steinbauer

 

                                          FORMENLEHRE UND STRUKTURANALYSE I:

 

Einfache Lied- und Tanzformen, Mottete, Motiv, Sequenz, Thema, Figur, Gang, Satz, Periode u.ä., Rondoformen,
Variationsformen, Sonatenform, Kanon, Suite, Invention. Literaturbeispiele. Analyse mehrerer Werke vom
vorgenannten Bereich.
 

                                          FORMENLEHRE UND STRUKTURANALYSE II:

 

Symphonische Formen, Symphonische Dichtung, Fuge, freiere Formen, Formenbau bei Werken großer
Komponisten des XIX. und XX. Jhts. Formenprobleme in der „modernen“ Musik.
 

                                                            GEHÖRBILDUNG I:

 

Lehrinhalte: Erkennen von Tonhöhen und Schärfung der Gehörgenauigkeit, Erkennen von reinen Intervallen
(Oktave, Quint, Quart), sowie große und kleine Sekunden, Terzen, Sexten, Septimen und des Tritonus, Intervalle,
Dur- und Moll-Dreiklänge sowie verminderte und übermäßige Dreiklänge bzw. Vierklänge. Einfache rhythmische
Perioden, Notendiktate ein- und zweistimmig.
 

                                                           GEHÖRBILDUNG II:

 

Erkennen von allen Intervallen, auch über den Oktavraum hinaus, erkennen der verschiedenen Septakkorde,
alterierten Akkorden; komplexere rhythmische Perioden, Dissonanzerkennung, singen schwieriger moderner

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Melodien; Notendiktate aus dem vorgenannten Stoffgebiet. Erläuterung von Intonationsproblemen (verschiedene
Stimmungssysteme – Hörbeispiele dafür).
 

                                                           GEHÖRBILDUNG III:

 

Erkennen dissonanter Akkorde, Hören von Zwölftonreihen, mehrstimmige Notendiktate, kompliziertere
Modulationen erkennen und aufschreiben, komplizierte rhythmische Perioden erkennen und notieren lernen.
Beispiele aus der Literatur erkennen und aufschreiben lernen.

 

                                                       GESCHICHTE DES JAZZ:

 

In diesem Ergänzungsfach wird besondere Aufmerksamkeit der Entwicklung der Jazzliteratur von den „roots“ bis in
die Neuzeit gewidmet.
 

                                                     INSTRUMENTENKUNDE I:

 

Saiteninstrumente und Holzblasinstrumente; deren wesentliche Merkmale (Bauart, Klangfarbe, Tonumfang,
Spieltechniken u.ä.), Hinweise auf akustische Besonderheiten der Instrumentenbautechniken; Hörbeispiele aus der
Literatur und im Rahmen des Anschauungsunterrichts; Geschichte der heutigen Orchesterinstrumente
 

                                                    INSTRUMENTENKUNDE II:

 

Blechblas- und Schlaginstrumente, Tasteninstrumente (Klavier, Orgel und Akkordeon): deren wesentliche
Merkmale (Bauart/Klangfarbe Tonumfang, Spieltechniken, etc.), der einzelnen Instrumente; die Singstimme
(Stimmlagen, Rollenfächer, Pflege der Singstimme, Mutation u. a.)
 

                                                        ITALIENISCH I und II:

 

Der/die Sänger/In wird durch Erlernen der italienischen Sprache auf die italienische Literatur vorbereitet.

 

                                                       KAMMERMUSIK I - III:

 

Erlernen und Pflege des künstlerischen Ensemblespieles.

 

                                                   KONTRAPUNKT I (nur IGP):

 

Einstimmiger Satz, zweistimmiger Satz mit Cantus firmus - Technik in den verschiedensten Varianten. Drei-
stimmiger Kontrapunkt. Ebenfalls in den verschiedensten Varianten. Lehrbuch: Tittel Gradus ad Parnassum.
Kontrapunkt im Sinne J.S. Bachs. Kanon, Invention, Passacaglia.
 

                                     KORREPETITION IM EIGENEN HAUPTFACH:

In diesem Fach wird der/die Student/In in der Kunst des Korrepetierens eines oder mehrerer Künstler unterwiesen.
 

                                      KULTURKUNDE: (nur für „Nichtmaturanten“)

 

Entwicklung der abendländischen Kultur im antiken Griechenland und im römischen Weltreich unter besonderer
Berücksichtigung der Künste und ihrer Wurzeln im afroasiatischen Raum. Die Entwicklung der Romanik und Gotik
mit der entsprechenden Behandlung deren Auswirkungen im Bereich der verschiedenen Künste. Die
Wechselbeziehungen zu den verschiedenen politischen und staatsbildenden Gegebenheiten.

 

                                                       LEHRPRAXIS I (nur IGP):

 

Durch das Hospitieren im zentralen künstlerischen Fach wird der Student an Hand der Unterrichtsmethodik in die
zukünftige Lehrtätigkeit langsam eingeführt.
 

                                                      LEHRPRAXIS II (nur IGP):

 

Fortführen der Lehrinhalte wie in Lehrpraxis I.


                       METHODIK UND DIDAKTIK DES WISSENSCHAFTLICHEN ARBEITENS (nur IGP):

 

Einweisung in die Arbeitstechniken von wissenschaftlichen Arbeiten im Universitätsniveau, Anregungen für eine
Anwendung des erlernten Stoffes in einer kleineren schriftlichen Arbeit über ein musiktheoretisches Problem.
Urheberrecht.


                                              MUSIKGESCHICHTE I und II:

 

Geschichte der Musik und der Musiktheorie von den Anfängen bis zum 15. Jahrhundert; Entwicklung der Musik in
China, Mesopotanien, Ägypten, Israel und Griechenland. Entwicklung des Chorals in Europa; Entstehung der
Mehrstimmigkeit, Oranum; die große Schulen (Niederländische, Italienische, Französische und Spanische).

 

 

                                            MUSIKGESCHICHTE III und IV:

 

Geschichte der Musik vom 15. Jahrhundert bis zur Neuzeit. Entwicklung der Musiktheorie in diesem Zeitraum.
Entwicklungen der Musik außerhalb Mitteleuropas.

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                                  MUSIKALISCHES PRAKTIKUM I (nur IGP):


An Hand des „leichten Partiturspiels“ wird der Student für die zukünftige Leitung eines Ensembles vorbereitet.


                             MUSIKALISCHES PRAKTIKUM II u. III (nur IGP):

Arbeiten mit Ensembles, Dirigieren, Einstudierung eigener Werke mit Sängern oder Instrumentalisten.
 

                                         MUSIKPÄDAGOGIK I (nur IGP):


Einführung in die Psychologie, Grundzüge der Entwicklungspsychologie, Charaktertypen, Lernpsychologie,
Motivation, Begabung, Intelligenz, Musikpsychologie.
 

                                        MUSIKPÄDAGOGIK II (nur IGP):

Pädagogische Psychologie, Didaktik, allgemeine Methodik des Unterrichtens, das Lehrer:Schüler - Verhältnis,
Gruppendynamik, Musikpädagogik.

 

                                      MUSIKPÄDAGOGIK III (nur IGP):

 

Angewandte Methodik, angewandte Pädagogik. - Erarbeitung des Prüfungsstoffes des Hauptfaches aus der Sicht
des Gegenstandes gemeinsam mit dem jeweiligen Hauptfachlehrer.
 

                                                ORCHESTER I – III:

Innerhalb des 2.-4. Jahrganges wird durch das Erlernen und der Pflege des Orchesterspiels der/die Student/In in
dieser künstlerischen Arbeit unterwiesen.
 

                                         RHYTHMISCHES TRAINING I:

Klatschen aller möglichen Metren, wobei das Tempo verbal laut „gezählt“ wird; 2 bis 7 Schläge taktmäßig
verstehen und richtig erfassen; weiters die Verbindung zwischen 3/4 und 6/8 erkennen und in seinen
verschiedenen Betonungen beherrschen; polyrhythmische Übungen von 2/4 und Vierteltriolen übereinander
erkennen und beherrschen; alle erlernten rhythmischen Übungen werden auch mit „Scatsilben“ gesungen, wobei
das Tempo mit den Fingern „geschnipst“ wird oder am Tisch „geklopft“ wird.
 

                                     RHYTHMISCHES TRAINING I I:


Weiterführung in komplizierte Polyrhythmik; Einführung und Pflege in alle möglichen Jazz-Rhythmen (Swing, Rock,
Latin), sogenannten „vorgezogenen Noten(werten)“ usw.
 

                                                   SATZLEHRE I:

 

Melodiebildung, einfacher zweistimmiger Satz, einfacher dreistimmiger Satz, einfache und erweiterte Kadenz mit
Nebenstufen. Die Verwendung von Drei-, Vier- und Fünfklängen. Funktionen und Verwendungsmöglichkeiten des
Dominant-Septakkordes, Nebendominanten-Verwendung, Verwendung akkordfremder Töne (Durchgangsnoten,
Wechselnoten und Vorhalte), Generalbass.
 

                                                   SATZLEHRE II:


Modulationen (diatonische, enharmonische und chromatische) Verwendung von Akkorden, die aus der
Ganztonreihe bzw. aus der Pentatonik abgeleitet bzw. gebildet werden können. Harmonisierungvon gegebenem
Bass oder gegebener Melodie. Anwendung von akkordfremden Tönen im Bereich der Modulationen bzw. der
„alterierten“ Akkorde. Praktische Anwendungsversuche der Studierenden.
 

                      THEORIE DER ELEMENTAREN MUSIKPÄDAGOGIK (nur IGP):

Methoden der Musikalischen Früherziehung: Das Orff'sche Schulwerk und andere Methoden. Umgang mit Kindern
im Alter von 4 - 7 Jahren. Lösung der Probleme des Singen-Lernens, rhythmischer Bewegung und Improvisation.
Behebung von Störungen der Motorik. Erste Gehörbildung und Bildung einer Tonvorstellung. Grundzüge der
Notation. Wiedererkennen von Melodien. Reflektion auf die psychologischen Grundlagen.
Weiterführung der Anwendung der im 1. und 2. Jahrgang erlernten theoretischen Erkenntnisse und des
erworbenen Wissens im Rahmen des praktischen Unterrichtes. Improvisation einer rhythmischen Arbeit mit
Kindern. Gehörschulung mit Kindern. Singübungen mit Kindern.
 

                                     VOLKSMUSIKKUNDE I (nur IGP):

 

Entwicklung der Volksmusik in Europa, besonderer Schwerpunkt jener im österreichischen Kulturraum. Beispiele
aus der Literatur; Formenschatz der Volksmusik. Besonderheiten des Volksliedes, Hinweise auf einfache
Instrumentalmusik.


                    VOLKSMUSIKKUNDE II und Geschichte der Volksmusik (nur IGP):

 

Einbeziehung der außereuropäischen Volksmusik. Genauere Kenntnis der Volksmusik Österreichs. Historische
Entwicklung der Volksmusik mit Schwerpunkt Europa.

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                                    LEHRINHALTE DER MUSIKPÄDAGOGIK


                                                  MUSIKPÄDAGOGIK I


Einführung in die Psychologie, Grundzüge der Entwicklungspsychologie, Charaktertypen, Lernpsychologie,
Motivation, Begabung, Intelligenz, Musikpsychologie.
 

                                                 MUSIKPÄDAGOGIK II

 

Pädagogische Psychologie, Didaktik, allgemeine Methodik des Unterrichtens, das Lehrer:Schüler - Verhältnis,
Gruppendynamik, Musikpädagogik.
 

                                                 MUSIKPÄDAGOGIK III

 

Angewandte Methodik, angewandte Pädagogik. - Erarbeitung der schriftlichen Arbeit, die den Abschluss von
Musikpädagogik darstellt.